Wie alles begann

Alles begann auf einer Party bei einem Freund. Zu trinken gab es eigentlich alles, angefangen bei Säften, Softdrinks, Wein und Bier sowie diversen Spirituosen. Es wurden Cola und Rum zu „Cola-Rum“ gemischt, auch „Wodka-Orange“ oder „Cappy-Wodka“, „Cola-Whisky“, „Gummibärli“ und „Malibu-Orange“ wurden fleißig getrunken.

Da ich eigentlich kein großer Fan von Besäufnissen bin, habe ich mich mit dem Trinken zurückgehalten und habe mich mit meinen Freunden unterhalten.

Nach einiger Zeit sind wir auf das Thema „Cocktails“ gekommen. So entstand eine große Diskussion ob man auch mit einfachen Mitteln einen halbwegs guten Cocktail mixen kann. Ich konnte meinen Mund nicht halten und behauptete: „Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder von uns einen Cocktail mixen kann, der auch den Anderen schmeckt!“

Was letztendlich dazu führte, dass ich mit einer Menge verschiedener Flaschen und einem Shaker in der Küche meines Freundes stand.

So da stand ich nun, was sollte ich jetzt machen? Rund um mich alle eingeladenen Freunde, welche mich alle mit gespannten Gesichtern skeptisch anschauten. Zunächst versuchte ich mir einen groben Überblick über die vielen verschiedenen Flaschen zu verschaffen. Ich kannte mich ja kaum aus und wusste garnicht was das Alles eigentlich war. Aber jetzt erwarteten alle von mir einen Cocktail der gut schmecken sollte. Ich hatte keine Ahnung was ich jetzt zusammen mischen sollte und so nahm ich einfach eine Flasche nach der andern und begann zu mixen.

Ich mixte braunen Rum, weißen Rum, Zitronen-, Ananas- und Orangensaft und gab anschließend einen Spritzer Grenadine dazu. So da stand ich nun mit einem Glas und einer Mixtur darin. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht was ich da eigentlich in meinen Händen hielt, heute weiß ich, dass es sich um einen Planters Punch handelte. Ich gab einen der Freunde das Glas und sagte zögernd: „Probier!“.

Es dauerte kurz bis er seine Augen aufriss und dann mit großer Begeisterung schrie: „Na servas, das is ur gut!“. Er gab das Glas weiter und von Allen bekam ich ähnliche Reaktionen.  Natürlich freute ich mich darüber und machte danach einen Cocktail nach dem Anderen.

Seither habe ich mich immer und immer mehr dafür interessiert und habe auch kurz darauf von zwei guten Freunden, namens Betty und Geri mein erstes Cocktailbuch bekommen.
Heute habe ich selbst einen relativ großen Barstock und etliches Zubehör zuhause und befasse mich sehr oft mit dem Mixen von Cocktails und Mixgetränken.